Logo Home SAC JS SF
2021:JanuarFebruarMärzAprilMaiJuniJuliAugustSeptemberOktoberNovemberDezemberArchiv:Fotos + BerichteDeine Fotos übermitteln:Foto-Upload

Alpinwanderung Pfulwe
G-Tour, 04.-05. September

Tag 1
Am Samstagmorgen, 8.45 Uhr ist Besammlung beim Bahnhof Grosshöchstetten. 7 Personen sind anwesend, 2 weitere werden in Thun zu uns stossen.
Um 9.00 Uhr fahren wir los, über Konolfingen,, Thun, Visp und mit der Matterhornbahn nach Täsch.
Am Täschbach, es ist jetzt 11 Uhr, gibt uns Robert Informationen zur Tour. Es sind 1300 hm zu meistern und die Wanderzeit beträgt ca. 4,5 Stunden. Unser nächstes Ziel ist die Täschalp (Mittagessen). Der Aufstieg dauert 2,5 Stunden und führt am Bach entlang, durch Wälder und über Weiden. Schon bald ist auch das Weisshorn (4505m) zu sehen. Der Himmel ist jetzt bedeckt und Regenwolken ziehen auf. In der Nähe vom Restaurant Lodge geniessen wir unser Picknick und bestaunen das Täschhorn, den Alphubel und das Rimpfischhorn, die die Täschalp (2225m) umrahmen.
Der Aufstieg führt uns auf gutem Weg weiter, entlang von Felsen, vorbei an Gruppen mit Edelweiss und mit etwas Regen (ist ja in diesem Sommer nichts Aussergewöhnliches) der Täschhütte entgegen. Bei der Täschhütte geniessen wir den herrlichen Ausblick zu den Riesen wie Difourspitze, Zinalrothorn und Weisshorn.
Nach dem Zimmerbezug, dem Apéro und einem feinen Nachtessen endete der erste Tag.

Tag 2
Nach einer relativ ruhigen Nacht, fast ohne Nebengeräusche (!), gab es um halb sieben Tagwach und anschließend ein reichliches Morgenessen in der Täschhütte.
Das Wetter ist gut und die ersten Gipfel bereits von der Sonne beschienen und so machten wir uns mit vollem Elan auf unsere Alpinwanderung in Richtung Chli Längfluhe- Spitzi Fluhe zu Pfulwepass. Das Auf und ab Ab führt uns bald in recht anspruchsvolles Gelände, aber für uns SACler kein Problem, in Richtung Pass. Unterwegs konnten wir eine Gruppe Steinböcke beobachte bei ihren Kletterkünsten. Durch einen Couloir hinauf erreichten wir den Pass und wurden überwältigt von der wunderschönen Bergwelt. Nach einer kurzen Rast machten sich die Mehrzahl auf den letzten Aufstieg über Geröll und Felsplatten hinauf zu Gipfel. Der Aufstieg auf die Pfulwe hat sich gelohnt, denn die 360° Rundsicht mit den vielen Viertausendern und der riesigen Gletscherwelt, einfach wunderschön. Leider zeigte sich das Matterhorn nie ganz nebelfrei. Nachdem jeder, jedem die Namen der vielen Berggipfel erklärt hatte machten wir uns auf den Abstieg zum Pass auf und gemeinsam gings über Fels und geschichteten Platten, Weiß-Blau-Weiß markiert zum Stelliseee hinunter. Nach einer ausgiebigen Rast nahmen wir den Rest dieser sehr schönen und eindrücklichen Wanderung zur Bergstation Sunnegga hinunter und konnten endlich das langersehnte Bier oder Most genießen. Eine Stunde später als vorgesehen traten wir mit der unterirdischen Standseil-Bahn den Heimweg nach Zermatt hinunter an.
Glücklich und Zufrieden erreichten wir um 19.04Uhr Grosshöchstetten. Lieber Robert alle danke dir für diese schönen zwei Tage und die tadellose Organisation.
Fritz

 

 

© SAC Sektion Grosshöchstetten 1999 - 2021: 22 Jahre!