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Rundwanderung Schrattenfluh - Schibegütsch
G-Tour, Samstag 03. Juli 2021

In dieser von unbeständigem, gewitterhaftem Wetter geprägten Zeit, war es nicht ganz einfach einen Tag für die geplante Bergwanderung zu finden. Wir hatten Glück. Bei leicht bewölktem Himmel kann Tourenleiter Pesche Straumann an diesem Samstag um 7 Uhr ein Dutzend SAC’ler auf dem Viehmarktplatz begrüssen.

Mit Privatautos geht es Richtung Sörenberg. Vor dem Dorf biegen wir ab Richtung Salwideli und gelangen mit den Autos schlussendlich bis unterhalb die Alphütte Schlund auf 1'450 m.ü.M. Rasch sind die Rucksäcke geschultert, die Wandergruppe über das weitere informiert und um 8 Uhr 15 geht es los. Die Einlaufstrecke ist marginal, denn hinter der Alphütte beginnt sofort der recht steile und stetig ansteigende Weg hinauf in die Schrattenfelder. Der steinige Bergweg ist recht mühsam und verlangt Aufmerksamkeit bei jedem Tritt. Unterwegs kreuzen zwei Schneehühner unseren Weg. Nach einer kurzen Pause, erreichen wir den Punkt 1998, wo uns Pesche zuerst über letzte Schneefelder gegen Norden führt, um dann von NO her den Hängst zu besteigen. Den Gipfel auf 2'092 m.ü.M. erreichen wir um 11 Uhr. Trotz hoher Bewölkung geniessen wir eine schöne Rundsicht. In der dunstigen Ferne können wir gegen NO sogar den Säntis ausmachen.

Die Gipfelrast dauert nicht allzu lange, denn nun steht die Gratwanderung über die Schrattenflühe an. Nach einigem auf und ab, wird das markante Türstehäuptli umrundet und kurz danach steigt der Weg steil gegen Schibegütsch auf 2'037 m.ü.M. auf, den wir um 12 Uhr 40 erreichen. Die angesagte, ausgiebige Mittagsrast muss abgekürzt werden, denn früher als angesagt, fallen bereits nach 1 Uhr die ersten, noch zaghaften Regentropfen. So wird kurz danach zum Aufbruch geblasen und Paul muss seinen Mittagschlaf vorzeitig beenden. Wir können dadurch den ersten steilen Teil des Abstiegs gegen die Chlushütte noch bei normalen Wegverhältnissen bewältigen. Danach setzt ein leichter Dauerregen ein. Über die holprige, steinige Fahrstrasse erreichen wir um 14 Uhr 40 wieder unsere Autos auf der Alp Schlund.

Zum abschliessenden Umtrunk, verbunden mit dem allgemeinen Abrechnen, sind wir auf der Terrasse im Alpenrösli in Sörenberg gut aufgehoben. Ein grosser Dank geht an Tourenleiter Peter Straumann für die schöne Rundwanderung über die Schrattenfluh, inklusive gratis Fussmassage verursacht durch die allgegenwärtigen, steinigen Wege.

Zum Schluss meines Berichtes die technischen Daten der Rundwanderung:
Länge 10.4 km, Auf-/ Abstiege 954 m, effektive Wanderzeit 5 h 20 min.
Jacques Blumer

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