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Wanderung Eriz
Senioren, Dienstag 13. Oktober 2020

Rotmoos - Honegg

Per PW und mit dem ÖV treffen 22 SeniorInnen beim Parkplatz Säge, Innereriz, kurz vor halb neun ein. Wir messen minus ein Grad, ein Grund mehr, um uns mit einem warmen Getränk im nahen Restaurant Säge aufzuwärmen. Der Wirt hat mir einer grossen Tafel auf die neue, vielleicht etwas seltsame Corona-Regelung aufmerksam gemacht. Eintritt nur mit Maske, dann aber, nachdem man Platz genommen hat, Maske weg. Jede Bewegung weg vom Sitzplatz verlangt: Maske auf!

Nun, wir haben uns zu Dritt auf der Fahrt im Auto von Ueli Neuenschwander bereits an die Maske gewöhnt. Ueli tritt zur ersten Wanderung nach seiner Herzoperation an. Er hat uns ersucht, in seinem Auto eine Maske aufzusetzen. Er erklärt uns vor dem Wirtshaus kurz seine Lage und dankt für all die guten Wünsche.

Walter Kumli hat – wie wir es von ihm gewohnt sind – eine schöne und gut durchdachte Rundwanderung an der sonnigen Südseite der Honeggkrete vorbereitet.

Gemeinsam geht es zuerst zum Rotmoos. Es handelt sich dabei um ein geschütztes Hochmoor. Gerade an diesem Herbstmorgen, beim Aufgang der Sonne, schwebt ein Hauch von zauberhafter Poesie über diesem Gebiet. Wir bestaunen die rote Farbe und die Pflanzenvielfalt, die sich vor uns ausbreitet. Da und dort treffen wir eine Birke an.

Gemeinsam wandern wir zu Punkt 1'240, wo sich unsere Gruppe aufteilt in „gemütlich“ (total 2,5 Stunden) und „etwas weniger gemütlich“ (total 4 Std.).

Während die Gemütlichen über „Hängst“ nach Babschwand wandern, begeben sich die Strebsamen auf eine wunderschöne Panoramawanderung bis auf etwas über 1'400 Höhenmeter nahe am Honeggkamm. Majestätisch präsentieren sich Eiger, Mönch und Jungfrau im Sonnenschein zwischen den Sieben Hengsten und dem Trogenhorn. Hohgant, Brienzer Grat, Burst und Sichel, all dies und noch viel mehr sind in unserm Blickfeld.

In der Grossen Honegg finden wir einen vorzüglichen Rastplatz, mit Sitzgelegenheiten. Kaum haben wir uns eingerichtet, hat Urs auch schon Kaffe mit und ohne organisiert, welches die Bäuerin zum grossen Tisch bringt. Auch der sympathische Bauer und sein Sohn, natürlich auch der Bari, begrüssen uns.

Der Bauer berichtet, wie er und seine Vorgänger diesen Hof schon seit Generationen bewirtschaften. Nach diesen schönen Augenblicken brechen wir auf nach Babschwand, wo wir auf Walter und „seine“ Gruppe treffen.

Gemeinsam steigen wir zur Strasse hinab und folgen einem schönen Wanderweg der Zulg entlang bis wieder zum Restaurant Säge. Dort gibt es den Abschlusstrunk, die Abrechnung und ein gemütliches Beisammensein. Walter Kumli wird für diese herrliche Tour gedankt.

16.30 h: Verabschiedung und Rückreise. Wir hatten wieder mal Glück: Zwischen all den Tiefdruckgebieten, die das Wetter seit Wochen unsicher machen, konnten wir einen idealen Wanderwettertag erleben: Am Vormittag Sonne und beste Fernsicht, ab Mittag bewölkt und angenehm mild.

Ernst Zürcher


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