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Wanderung Oeschinensee
Senioren, Dienstag 14. Juli 2020

Öschinensee Bergstation - Oberbärgli

Teils mit ÖV, teils mit PW treffen 22 Wander- und BergfreundInnen des SAC Gross-höchstetten (Senioren) etwas vor 9 Uhr bei der Talstation der Öschinensee – Seil-bahn ein. Fritz Gerber leitet diese vor allem auch administrativ anspruchsvolle Tour. So sammelt er gleich zu Beginn alle Halb- und Ganztags-Fahrausweise ein und bringt sie zum Bahnschalter. Nur so erhält er die Kollektiv-Vergünstigung. „Aber ich hab’s auf meinem Handy...“ hört man Bernhard rufen.

„Maske auf“ und dann geht’s nach oben in modernen 10er-Gondeln. Auf der Berg-station nehmen wir den Startkaffee ein. Ernst Z. ist erfreut, nach der halbjährigen Korona-Auszeit eine so flotte Schar von WanderfreundInnen zu begrüssen. Er kommt dann auf den Tod von Sämi Haldimann zu sprechen. Wir alle sind traurig, dass Sämi sein Leben lassen musste. Er wird uns als liebenswerter und hilfsbereiter Bergkamerad in Erinnerung bleiben.

Fritz Gerber führt nun 16 Personen über die sehr schöne, jedoch etwas anspruchs-vollere Route zum Oberbärgli, während Aschi Remund mit 6 Leuten zum Unterbärgli loszieht.

Zu Beginn drohen uns dunkle Wolken mit einer Regenschauer. Doch dann spalten sich diese rasch auf und die blauen Flecken am Himmel werden grösser. Ideales Wanderwetter! Die Natur verkleidet sich nun wieder in jenes Farbenwunder, das man vom Öschinengebiet kennt: Tief unten der Smaragd farbene See, die braunen knorrigen Nadelbäume, das sommerlich-bunte Blumenkleid, die imposanten Felsbastionen rundherum und ganz oben die Gletscher.

Etwa um halb zwölf erreichen wir die Alp Oberbärgli. Eine knappe Stunde Mittags-halt. Weiter geht’s zum Unterbärgli, wo wir auf Aschi Remund’s Gruppe treffen. Auf dem Rückweg wird uns der tiefe Wasserstand des Öschinensees so richtig bewusst. Dadurch haben sich veritable Strände gebildet, die nun von Hunderten von Leuten beansprucht werden. Da wird g’sünnelet, gebadet, gegrillt usw... eine richtige Alpen-riviera! Ja der Frühling war sehr trocken. Im Monat April ist ja fast kein Regen gefal-len.

Vom Restaurant sind es eine gute halbe Stunde bis zur Seilbahn. Maske auf und runter zur Talstation. Umtrunk und Abrechnung im Restaurant Ermitage.

Fritz Gerber hat sich ein grosses Danke verdient. Die Tour war wunderschön und tadellos geführt.
Ernst Zürcher

 

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