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Suonenwanderung Wallis
G-Tour, Samstag 11. Juli 2020

Mit aufgespanntem Regenschirm traf das Gros der Wandergruppe um 7.45 Uhr am Bahnhof Grosshöchstetten ein. In Thun kam noch der Rest zu uns, so dass die 10er Gruppe komplett war. Alle hofften auf besseres Wetter ännet dem Loch. Aber nichts von dem, der Nebel hing tief und die Luft war sehr feucht. Trotzdem gings per Zug weiter nach Sierre und anschliessend mit dem Postauto nach Venthöne-Village. Von hier aber hiess es: Sack auf! und zu Fuss weiter. Nach einer kleinen militärischen Abkürzung durch den Dschungel gelangten wir doch noch an die Bisse Neuf. Wir wanderten durch abwechslungsreichen Mischwald der Bisse entlang, die in gegengesetzter Richtung floss. Die wechselnde Melodie des Wassers versetzte uns fast in eine andere Welt. Die Wolken lichteten sich mehr und mehr, so dass wir nach Bauernbrauch das etwas verspätete Mittagessen bei schönstem Sonnenschein geniessen konnten.

Nach dem Mittag gings weiter an die Bisse de Varone, deren Wasserrechte noch heute anteilsmässig an mehrere Gemeinden zugeteilt wird nach einem Urteil eines Bischofs im Jahre 1490. Das Wasser dieser Bisse floss mit uns, so dass es den Wanderleiter zu einem etwas schnelleren Marschtempo verleitete. Am Ende der Bisse gabs einen kurzen Abstieg nach Varen, wo uns noch Zeit blieb, den Saft zu kosten, der in dieser Region produziert wird. Anschliessend gings mit Postauto und Zug wieder nach Hause.

Vielen Dank an Hans Thierstein, der uns wieder einmal in eine unbekannte und wunderschöne Gegend brachte.
Res Schär

PS: Frage mich noch, was Hans für eine Beziehung zur Bahn hat, fuhren wir doch Thun-Visp hin und zurück erste Klasse!!!

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