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Lützelflüh – Ruine Brandis - Gotthelfzentrum
Senioren, Dienstag 10. Dezember 2019

Ein herrlicher Frühwintertag lockt 20 WanderfreundInnen hinaus ins Emmental, genauer gesagt nach Lützelflüh. Unten grün, in der Mitte ab 800 m weiss und der Himmel tiefblau...Wir erleben das Emmental im Sonntagsgewand. Ernst Z. führt die gut gelaunte Gesellschaft hinauf zum Gotthelfdenkmal. Von hier geniessen wir die herrliche Aussicht auf strahlend weisse die Bergwelt und natürlich auch Lützelflüh..

Heute ist für uns Gotthelftag. Dieser grosse Berner Schriftsteller und Volkserzieher hat auch Sagen um das Schloss Brandis in seine Erzählungen eingeflochten. Das Schloss Brandis war vor seiner Zerstörung ein Machtzentrum des Emmentals.

Es geht weiter durch Wald und über tiefgrüne Wiesen. Ein paar Alpaka begrüssen uns freundlich. Der schöne und zeitweilig recht steile Weg führt uns zu einem Hügel im Wald. Das war einmal der Schlosshügel zu Brandis, das 1798 durch Feuer zerstört wurde. Wir geniessen unsern Imbiss auf dem schön eingerichteten Rastplatz mit Feuerstelle.

Abstieg zum Weiler Brandis. Unfreiwillige Sporteinlagen: Ursula hat ihren Rucksack vergessen; also nochmals hinauf zur „Burg“. René fällt auf einem aalglatten Holzsteg ufs Füdle, ist aber im Nu wieder auf den Beinen und Ernst führt die Gruppe vor lauter lafere auf einen Abweg und gibt ihr so die Gelegenheit, 10 weitere Minuten den schönen, jetzt halt etwas glitschigen Weg, zu geniessen. Ja, das erhält jung!

Dem Emmenufer entlang kommen wir gerade rechtzeitig beim Gotthelfzentrum in Lützelflüh an, wo wir uns in dem warmen, modernen Gebäude über Werk und Leben Gotthelfs und seiner Zeit gründlich orientieren können.

Weiter geht’s in den grossen Gasthof Sternen in Neumühle gerade südlich von Zollbrück. Schlusstrunk und Abrechnung. Ein schöner (Halb)-Tag geht nur allzu schnell zu Ende.
Ernst Zürcher

 

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