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Frühlingswanderung Napf-Trub
SAC, Samstag 18. Mai 2019

Grenzwanderung im Napfgebiet

Der Entscheid für Fritz war nicht einfach, die Tour wettermässig am Samstag durchzuführen. Mit dem öV erreichten wir um 09.14 Uhr Wolhusen. Der erste Bus transportierte uns nach Holzwägen. Diese Fahrt durchs hügelige Napf-Hinterland beeindruckte sogar uns Emmentaler. Im Bergrestaurant in schönster Lage, genossen wir den Startkaffee. Um 10.10 Uhr startete Fritz bei angenehmen Temperaturen, mit zwanzig Teilnehmer/innen die Wanderung. Das erste Zwischenziel war die Stächelegg, (Bergbeizli) unterhalb des Napfes. Diese Strecke von ungefähr 300hm führte uns über die schönen Eggen von Goldsittenegg, Mättenbergegg, Aenzihüsli und Oberänzi. Nach 1.15 Std. erreichten wir die Stächelegg. Hier bewunderten wir die eindrückliche Stächeleggflue mit dem Aenziloch. Fritz erzählte uns von der Sage aus dem Mittelalter. Film: „das Mädchen vom Aenziloch“ Nach einer ergiebigen Pause mit Speis und Trank aus dem Rucksack oder vom Beizliangebot, stellte Fritz die Frage, wer noch auf den Napf möchte. Diese Frage wurde mehrheitlich verneint. Weil sogar das Napf-Hotel zeitweise vom Nebel verdeckt war, hätten wir auch von Weitsicht nicht profitiert. Kurz vor 12Uhr wanderten wir weiter. Der Weg führte uns nun der Kantonsgrenze LU – BE entlang, in südlicher Richtung. Das heisst li. LU, re. BE. Vielfach über einen auf- und absteigenden Nagelfluhgrat. Parallel dazu verläuft unten der Fankhausgraben. Nach etwa einer Stunde erreichten wir die Alp Schwesternboden. Dort verbrachten wir unseren Mittagshalt bei interessiertem Braunvieh. Der markierte Wanderweg führte uns weiter über den vielseitigen Grenzverlauf, mit den markanten Punkten wie Champechnubel, Rotegg, Chrüzboden, Grätliegg und Altengrat. Nach dem Altengrat und vor dem Turner verliessen wir den Grenzpfad auf die Bernerseite. Absteigend erreichten wir bald den Hof ober Altgfähl mit dem Selbstbedienerbeizli „Himmugügeli“, bei welchem wir vorbeimarschierten. Nach dem Risiseggchnubel ging es steil durch den Wald hinunter nach Trub. Um 16.50 Uhr trafen wir im Rest. „Sternen“ Trub ein. Alle waren dankbar dass der Regen ausgeblieben war und sogar die Sonne etwas wärmte.
Vielen Dank Fritz für die interessante Wanderung, die Leitung und den Mut das Du die Durchführung gewagt hast.
Samuel Haldimann


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