Logo Home SAC JS SF
2018:JanuarFebruarMärzAprilMaiJuniJuliAugustSeptemberOktoberNovemberDezemberArchiv:Fotos + BerichteDeine Fotos übermitteln:Foto-Upload

Rundwanderung Langnau
Senioren, Dienstag 13. Februar 2018

Langnau – Langenegg – Vorderstoss – Dorfberg - Langnau
Von unserem Treffpunkt in Grosshöchstetten verschoben wir uns per PW nach Langnau. 23 WanderInnen und Wanderer traten um 12:30 Uhr bei wolkenlosem Winterwetter bei der Kniematte (Gratisparkplatz!) in Langnau ihre Halbtageswanderung an. Quartierstrassen und kurze Treppenabschnitte brachten uns auf den Giebelmoosweg. Ein gemächlicher und anschliessend ein etwas steiler Flurweg führte uns zum Giebelwald- Ratsplatz. Nach einem kurzen Ausblick auf die «Langenouva» mit ihren von der Ilfis im Laufe der Zeit gebildeten Siedlungsterrassen querten wir den zauberhaft verschneiten Giebelwald und gelangten über die Kreuzhöhe schliesslich zur Langenegg. Herrliches Winterwetter und vor allem die wohltuende Sonnenwärme (nach der vorangehenden eisigen Nacht von - 10° C) sorgten für eine gute Stimmung und verlangten gar nach Tenuerleichterung. Der kleine «Rundweg» nach Hinterstoss und zurück nach Vorderstoss bot uns feine Einblicke in die verschneiten Seitenund Quertäler des oberen Emmentals mit den typischen «Eggen» und «Krächen» - ein grossartiges schwarz-weiss Bild, einem Holzschnitt von Emil Zbinden ähnlich.

Im Vorderstoss werden wir von Familie Ramseier begrüsst. Christian zeigt uns seinen Ziegenstall. Die ca. 130 Ziegen sind zur Zeit am «Zickeln». Die Jungtiere werden in einem Pferch abgesondert gehalten und mit der Flasche versorgt. Eine Mutterziege gibt nach dem Werfen ca. 4 l Milch täglich, eine Menge, die sich allmählich um die Hälfte verringert. Die Milch wird in der Käserei Gohl zu Bio- Käse verarbeitet oder als Bio-Milch verkauft, zwei Produkte, die sehr gefragt seien. Wir können von beiden kosten und sind überrascht, wie fein sie munden. Keine Rede von «Böckeligeschmack». Mancheine/r wird hier trotz Vorurteil eines Besseren belehrt.

Auf dem Rückweg traversierten wir den Hohgratwald und stapften über eine recht schmale Geländerippe Richtung Dorfberg hinunter. Unterwegs war zuweilen Akrobatik angesagt: Immer wieder galt es, Sturmholzbarrieren zu überwinden, was alle heil schafften. Vom Dorfberg gelangten wir rasch zum Regionalspital im Oberdorf. Am Gemeinde- und Pfarrhaus (Elisabeth Müller) vorbei und über die «Bernhard-Antener-Treppe» hinunter, erreichten wir den Gasthof Hirschen in der Dorfmitte. Hier kehrten wir zum obligaten Umtrunk ein und wanderten anschliessend auf dem Höheweg zu unserem Parkplatz zurück (16:45).
B. Krähenbühl


© SAC Sektion Grosshöchstetten 1999 - 2018: 19 Jahre!