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Skitour Hundsrügg
G-Tour, Sonntag 04. Februar 2018

Bei den stets wechselnden Wetterverhältnissen in der letzten Zeit, war es nicht ganz einfach den richtigen Tag zu treffen. Paul Emden entschied sich für den Sonntag und hatte Glück, denn die Wetterverschlechterung erfolgte erst gegen Nachmittag. Allerdings konnte er, wegen Schneemangels unter 1'300 m.ü.M., nicht ganz die vorgesehene Tour ab dem Talgrund durchführen.
So versammelten sich am Sonntagmorgen früh, noch in der Dunkelheit, der grösste Teil der Teilnehmer und Teilnehmerinnen auf dem Viehmarktplatz. Um 6.45 Uhr, bevor es zu dämmern anfing, fuhren wir mit den Autos los, Richtung Simmental. Auf dem Jaunpass trafen wir auf den restlichen Teil der Teilnehmerschaft. Um 08.20 Uhr nahmen alsdann die 20 Tourengänger und -gängerinnen in 3 Gruppen den Aufstieg gegen den Hundsrügg in Angriff. Bereits beim Aufstieg versprachen die Schneeverhältnisse viel für die Abfahrt. Nach den Schneefällen von letzter Woche, lagen über einer harten Unterlage ca. 20 cm frischer Pulverschnee.
Wir stiegen bergan über die Obereneggläger und das Hürli zum Punkt 1925.7 der Oberenegg. Von dort ging es im Auf und Ab über den Grat auf den Hundsrügg auf 2047 m.ü.M., wo auch der Letzte um 11.00 Uhr den recht steilen Schlusshang hinter sich gebracht hatte. Trotz milchiger Sonne war es recht kühl dort oben, so dass be-reits nach einer viertel Stunde der Tourenleiter zum Aufbruch blies. Über einen Südosthang ging es in schönen Schwüngen hinunter auf den Nüjeberg, ein wahres Vergnügen. Von dort musste die Abfahrtsroute hinunter in den Ruersgrabe etwas gesucht werden. Teilweise durch den Wald und dann wieder über offene Hänge gestaltete sich die Abfahrt recht abenteuerlich. Unter 1700 m.ü.M. wurde die Unterlage auch sehr speziell: Ein richtiges Wellblech, das die starken Regenfälle vom Januar geformt hatten.
Nachdem auch der offene Bach im Graben überquert war, kamen wir kurz nach Mit-tag in der Waldweid an, wo wir die verdiente Mittagsrast vor den Hütten an einer «hilben» Stelle genossen. Nach dem Mittag ging es dem Weg und Graben entlang bis zum Punkt 1350 m.ü.M. Nun hiess es noch einmal die Felle aufzuziehen, um in einem 40-minütigem Aufstieg zurück auf den Jaunpass zu gelangen. Um 14.15 Uhr kamen alle, nach der schönen Tour, wohlbehalten auf der Passhöhe an.
Auf der Rückfahrt, im Hotel Simmenthal, wurde der traditionellen Umtrunk genossen und über die Kosten abgerechnet, bevor alle den endgültigen Heimweg antraten.
Lieber Paul, im Namen aller, herzlichen Dank für die schöne Tour.
Jacques Blumer


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