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Wanderung Crêt du Midi
Senioren, Dienstag 10. Juli 2018

Crêt du Midi – Bendolla - Grimentz
29 Wanderer, Männer und Frauen, finden sich am Bahnhof Grosshöchstetten um 6.45Uhr ein, bzw. steigen später zu. Walter Kumli hat diese organisatorisch nicht ganz einfache Tour mit ÖV vorbereitet und führt sie nun auch durch. Von Grosshöchstetten geht es nach Visp (Zug) – Sierre (Zug) – Vercorin (Postauto) – Crêt du Midi (2'332 m, Seilbahn). Ein 40 minütiger Aufenthalt in Sierre erlaubt es uns, den Startkaffee, fast möchte man sagen in einem Bistrot irgend einer südfranzösischen Stadt einzunehmen. Dafür wird auf der Crêt ohne Verzug losgewandert.
„Auf schönen Wanderwegen“ wie Walter in seiner Einladung geschrieben hat, neh-men wir eine Höhenwanderung vom Schönsten von gut 3 Stunden in Angriff. Das Wetter ist gut, ziemlich sonnig, aber nicht wolkenlos. Und es ist erstaunlich frisch hier oben. Der Pfad führt durch endlose Felder von Alpenrosen. Aber auch andere Alpenblumen verschiedenster Art säumen unsern Weg: Alpenmargrithen, Männertreu, Ankenbällchen und wie sie alle heissen.
Majestätisch zeigen sich viele Riesen der Walliser Alpen: Schwarzhorn (2'790 m), Rothorn (2'998 m), Bella Tola (3'025 m), Bishorn (4'151 m), Weisshorn (4'506 m), Zinalrothorn (4'221 m), Dent Blanche (4'357 M), Schalihorn (3'974 m) und Brunegg-horn (3'833) m. Schnee, Fels und Eis ganz oben, saftiges Grün und bunte Blumen-teppiche bei uns und Strassen und Siedlungen ganz unten im Val d’Anniviers, wobei uns Namen wie Chandolin und St-Luc durchaus bekannt vorkommen.
In Bendolla, der Bergstation der Seilbahn nach Grimentz, erlaben wir uns im Selbstbedienungsrestaurant und rechnen mit Walter ab. Beim Warten auf die Kabine spüren wir einen zügigen, fast kalten Wind. In Grimentz drängen wir ins überfüllte Postauto. Offenbar wurde die Reservation nicht weitergeleitet. Auch im Zug von Visp nach Grosshöchstetten sind unsere Plätze, obwohl reserviert und entsprechend gekennzeichnet, teilweise schon belegt. Nur widerwillig verlassen einige Fahrgäste ihren Platz, wo sie sich schon eingenistet haben. Der Zugführer löst diese heikle Aufgabe mit Bravour.
Glücklich und dankbar verabschieden wir uns im Bahnhof Grosshöchstetten voneinander. Die beiden W (Walter und das Wetter) haben uns eine wunderschöne Tour ermöglicht.
Ernst Zürcher

 

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