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Aeschiried – Därligen
Senioren, Dienstag 08. Mai 2018

Per Bahn und per PW treffen die Senioren im Bahnhof Spiez ein. Einen Parkplatz gerade bei schönem Wetter beim Bahnhof bzw. im unterirdischen Parking zu finden, ist allerdings eine schwierige Sache.
Schliesslich landen aber alle 24 TeilnehmerInnen glücklich im Postauto. Los geht’s nach Aeschiried. Schon bald tun sich herrliche Ausblicke auf den Thunersee und seine idyllische Bergumgebung auf. Das Wetter könnte nicht schöner sein und die kräftigen Frühlingsfarben lassen unsere Wandergefühle so richtig aufleben. Vom Schulhaus Aeschried wandern wir gemütlich dem Panoramaweg entlang. Der eisglatte türkisfarbene Thunersee ist eine Pracht. Der Schnee ist infolge des warmen April und des vorsommerlichen Mai stark zusammengeschmolzen. Eine kompakte Schneedecke ist unterhalb von 2’500 m nicht mehr zu sehen.
Um halb zwölf machen wir an einem wunderschönen Aussichtspunkt unsere Mittagsrast. René W. und Ernst Z. geben einige Erklärungen ab. Die Landschaft hier ist geprägt durch zahlreiche Dolinen. Diese sind dadurch entstanden, dass der reichlich vorhandene Gips ausgespült worden ist. Deshalb wird dieses wertvolle Mineral im Gipsbruch zwischen Krattigen und Leissigen auch ausgebeutet. Dieser Bruch gibt in 3 Jahren nichts mehr her, weshalb die Rigips mit den betroffenen Gemeinden einen weitern Abbau über einen Perimeter von 24 Hektaren, gerade über dem derzeitigen Abbaugebiet, ab 2019 in Angriff nehmen wird. Sie verspricht sich, in den kommenden 50 Jahren 5 Millionen Kubikmeter Gips auszubeuten. Die Wunden in den wunderschönen Wald/Weidenteppich sind gewaltig, doch der alte Gipsbruch soll aufgefüllt und renaturiert werden. Remund Aschi wundert sich, dass man nie etwas von dieser landschaftlich bedeutenden Erweiterung gehört hat.

Nach dem Mittagessen überqueren wir die 66 m hohe Hängebrücke über den Spissi- bach. Kurz darauf kommen wir an der Meilisalp vorbei. Spontan beschliessen wir, im Restaurant mit schönster Aussichtsterrasse noch etwas zu konsumieren. Der Ausblick auf den Thunersee ist von hier aus nicht zu überbieten.
Die letzte Etappe von noch 50 Minuten bis zum Bahnhof Därligen bewältigen wir in einer guten halben Stunde. Mit dem Zug geht’s zurück nach Spiez, Schlusstrunk im Bahnhofbuffet, abrechnen und Verabschiedung. Ein unvergesslicher Wandertag geht zu Ende.
Ernst Zürcher



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