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Wanderung Oktober
Senioren, Dienstag 10. Oktober 2017

Gällihorn – Arvensee – Sunnbüel – Waldhaus - Eggeschwand

Trotz zahlreicher Entschuldigungen (Ferien, Krankheit etc.) versammeln sich auf dem Parkplatz der Sunnbüel Seilbahn bei schönstem Herbstwetter 22 Wanderfreunde, 7 Frauen und 15 Männer, zur Bestreitung des doch ziemlich anspruchsvollen Programms.

Diese Seilbahn ist unkompliziert und wartet nicht etwa den Halbstundentakt des Fahrplans ab. Kurz nach Bezahlung geht es los aufs Sunnebüel, wo wir zuerst ein-mal einen Startkaffee geniessen. Wer kommt aufs Gällihorn? Es sind schliesslich 10 Frauen und Männer, die mit dem Wanderfüher E. Zürcher den Aufstieg wagen. Die übrigen SeniorInnen folgen Aschi Remund zu den Arvenseelein.
Gällihorn: Im ersten Teil ist der Weg zwar recht gut, aber doch etwas ausgesetzt. Vom Sattel auf 2'150 m.ü.M. greift man das Horn dann von Norden her an. Der Weg hier ist kaum ausgesetzt und der Gipfel auf 2'284 m.ü.M. in 20 Minuten erreicht. Welch Gefühl am Gipfelkreuz in der Sonne zu stehen und die grandiose Aussicht auf das Gastern- und Kandertal auf der einen Seite und die Lonergruppe auf der andern Seite zu geniessen.

Arvenseelein: Ein sehr schöner Weg führt zum Stock und um das Sunnebüel herum zu den Bergseelein. Diese sind zur Zeit fast ausgetrocknet. Dennoch ist die Landschaft hier einzigartig. Zudem geniessen unsere SeniorInnen den herrlichen Tag mit dem tiefen Himmelsblau, den angeschneiten Gipfeln und den bunten Bäumen in vollen Zügen.
Zeitgleich, ohne Hilfe der Handies, treffen beide Gruppen um punkt 13.00 wie vorgesehen auf dem Sunnbüel ein. Nach dem Genuss der Bergsonne und einem Imbiss aus dem Rucksack geht es weiter zum Waldhaus hinab. Dieser Weg ist von einer unvergleichlichen Schönheit. Meist führt er in angenehmen Serpentinen nach unten. Dann wird er wilder, überquert die schmale Schlucht mit dem tosenden Schwarzbach. Anschliessend wird der Gurnigel durchquert, wo man durch zwei kurze Felsentunnels wandert und dann einem kitzligen Weg in der Felswand folgt. Eindrücklich sind die Falten der Jegertosse zu sehen, die geologisch zur Doldenhorndecke gehören. Schliesslich führt der Weg in ganz zahmer Weise zum Waldhaus, wo wir unsern verdienten Trunk zu uns nehmen. Auch wird hier abgerechnet. Zum Schluss folgt der romantische Abstieg durch die Klus nach Eggeschwand.

Wir sind doch alle ziemlich müde, aber keineswegs auf den Felgen. Machen wir doch eine kleine Rechnung nach den Angaben von Schweiz mobil:
Gällihorn-Tour total: 490 m Aufstieg / 1'227 m Abstieg
Arvensee-Tour total: 235 m Aufstieg / 1'017 m Abstieg.
Das alles erfolgte zwar etappenweise, doch war es insgesamt eine schöne Leistung, auf die wir stolz sein dürfen.
Ernst Zürcher

 

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