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Tourentage Alpstein
G-Tour, Donnerstag 21. - Sonntag 24. September 2017

Tag 1

Tag 2
Es war ein wunderschöner Herbsttag im Appenzellerland, den wir in voller Länge geniessen konnten. Mauritiustag war, für die Katholiken ein Feiertag. Der Beck hatte zu und es gab keinen Lunch zu kaufen.
Um 7.30 gab es im Rössli ein üppiges Frühstück für unsere Gruppe. Bereits um 8.20 führte uns die Gondelbahn auf den Hohen Kasten. Die Rundsicht war im Morgenlicht anders als am Vortag. Hans gab uns Zeit die Blicke in das Rheintal, Richtung Säntis und Richtung Appenzell gleiten zu lassen. Deutlich war auch der Bodensee zu sehen. Wir marschierten hinunter und querten unter der Goldelbahn durch in Richtung Stauberengrat. Zuerst wanderten wir auf guten, sehr gepflegten Wanderwegen auf der Appenzellerseite. Oft ging es auf und ab, hin und wieder erreichten wir den Grat und blickten in das Rheintal. Nach zwei Stunden erreichten wir die Stauberenkanzel, ein Gasthaus lud uns zum Einkehren ein. Wir genossen den Blick hinaus in die Weite, von Frümsen aus führt eine Seilbahn auf die Stauberenkanzel. An einem schönen Platz machten wir von 12:00 bis 12:30 Mittagsrast. Unter uns Fälen- und Sämtisersee, vor uns die Alp Sigel. Weiter schritten wir zur Saxerlücke und bestaunen den Chrützberg, ein aus etlichen Säulen bestehendes Felsgebilde, das Hundshorn und die Widderalpstöck. Bereits um halb zwei waren wir beim Fälensee, ob wegen der vollen Beiz oder weil wir heute jede zweite Beiz auslassen war nicht genau zu erraten, jedenfalls marschierten wir neben der Bollenwees vorbei über ein schönes Bödeli zu der Alp Rainhütte. Dort machen wir Rast, das Vieh war bereits abgezogen, die Hütte verlassen. Dann folgte ein schlipfriger Pfad zum Sämtisersee auf das Plattenbödeli. Dort kehrten wir wiederum ein und löschten den Durst trotz der vielen Gäste. Dann stiegen wir durch das Brüeltobel, dem steilen Fahrweg entlang ab zum Pfannenstil und durch die grünen fetten Wiesen zurück zu "unserem" geliebten Rössli. Um halb fünf trafen wir müde aber glücklich ein. Es war eine lange wunderschöne Wanderung die uns Hans Thierstein da geboten hat, danke Hans. Nach dem "düschele" und anders anziehen war Apérozeit, he ja das gehört ja auch zu einer G-Tour. Darauf folgte das feine Nachtessen Salat als Vorspeise "Siedwurst mit Chäshörnli und Apfelmues" eine Appenzellerspezialität und ein feines Dessert welches uns der Rössliwirt zubereitete. Hans und Rosmarie

Tag 3
Strecke:
- Brülisau-Weissbad-Wasserauen-Ebenalp(ÖV).
- Ebenalp-Wildkirchli-Altenalp-Schäfler-Chlus-Ebenalp(per Pedes).
- Rückweg gleich wie Hinweg.
Um 08.14 bestiegen wir nach einigen Unklarheiten das Postauto Richtung Weissbad. Mit der Bahn erreichten wir Wasserauen. Dort stiegen wir um auf die Luftseilbahn Ebenalp, wo wir um zirka 09.00 ankamen Nach einem kurzen Abstieg tauchen wir in die prähistorischen Höhlen des Wildkirchli ein. Zahlreiche Steinmandli säumten unseren Weg. Vorbei an dem speziellen Kirchli(es befindet sich in einer Höhle) und dem luftigen Gasthaus(die anwesende Angestellte hat vergebens auf Kundschaft gewartet) erreichten wir einen Stall. Wer aber gehofft hatte, einen Höhlenbären oder einen Sägezahntiger anzutreffen, wurde enttäuscht, waren im Stall doch nur Kaninchen anzutreffen. Weiter ging die Wanderung auf gleichbleibender Höhe bis zur Altenalp. Linkerhand hatten wir einen wunderbaren Ausblick auf den Seealpsee und die umliegenden Berge und Täler. Geradeaus präsentierte sich der Säntis in seiner ganzen Pracht. Von der Altenalp gings nun sehr steil bergauf zum Schäfler(1924 m). Noch ein Wort zur Altenalp und zum Aufstieg. Auf der Altenalp liessen wir das Restaurant schweren Herzens links liegen und machten uns direkt an den Aufstieg. Zeitangabe auf dem Wegweiser 55 Minuten, benötigte Zeit 45 Minuten für den 400 Meter Aufstieg. Ich denke die G-Gruppe SAC-Grosshöchstetten hält mit dieser Leistung den inoffiziellen Schweizerrekord. Nachdem wir auf dem Schäfler die Aussicht genossen hatten und einige Fotos zustande gekommen waren genehmigten wir uns im Restaurant einen wohlverdienten Drink. Dank dem schönen Wetter tummelte sich sehr viel Volk auf dem Gipfel. Auf dem Abstieg herrschten schon fast Zustände wie auf der Autobahn Bern-Zürich am Freitagnachmittag. Am Fuss des Schäflers auf der Alp Chlus genossen wir das wohlverdiente Mittagessen aus dem Rucksack. Ueli Gerber versuchte sich als Dohlenflüsterer. Und siehe da ein besonders vorwitziges Exemplar frass ihm aus der Hand. Nun marschierten wir bei starkem Gegenverkehr zurück zur Ebenalp, wo ein ziemlicher Rummel herrschte. Hans Bigler stellte fest: Hier hat es mir eindeutig zu viel Betrieb. Vor dem grossen Ansturm gondelten wir zurück nach Wasserauen. Um zirka 16.00 Uhr waren wir wieder im Rössli in Brülisau. Danke Hans für den schönen Tag und die kompetente Leitung. Hans-Peter Ledermann

Tag 4
Nach einem reichhaltigen Frühstück, informierte uns Hans über den Tagesablauf. Da es in der Nacht geregnet hat und Nebelschwaden die Berggipfel einhüllte und wir nur bis Mittag Zeit hatten machte es wenig Sinn noch eine grössere Wanderung zu unternehmen. Deshalb hat uns Hans eine Wanderung vorgeschlagen, hinunter nach Weissbad die dauerte knapp eine Stunde. Dort gönnten wir uns einen Kaffee bevor wir mit dem Postauto zurück nach Brülisau fuhren. Da wir immer noch etwas Zeit zur Verfügung hatten, marschierten wir ein Stück Bergwärts und wieder zurück ins Rössli. Auf der Terrasse tranken wir etwas und verabschiedeten uns vom Wirt und den Angestellten. Fast ein wenig wehmütig schlenderten wir zur Postautohaltstell und fuhren zurück nach Weissbad, wo schon der Zug bereitstand . Via Gossau Zürich Bern, gings zurück ins Emmental. "Hans i möcht dir im Name vo üs aune ganz härzlich danke für die guti Organisazion, u die kompetänt gleitete Wanderigä. Es isch e wunderbare Abschluss gsi vor Summerseso“ Edith.

 

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