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Rundwanderung Schwarzsee / Urlandschaft Brecca
Senioren, Mittwoch 2. August 2017

Am Mittwoch, dem 2. August 2017, 09:00 Uhr trafen wir uns beim Restaurant „Gypsera“ (Schwarzsee) zum Morgenkaffe. Alle 21 Teilnehmenden genossen vorerst einmal den unerwartet herrlichen Sommermorgen am Schwarzsee.

Mit der Sesselbahn fuhren wir anschliessend zur Bergstation „Riggisalp“ (1484)hoch. Von hier folgten wir dem gut ausgebauten Wanderweg, der uns über Alpweiden zuerst leicht ansteigend, dann wieder abfallend zur Alp „Untere Euschels“ führte. Anschliessend wanderten wir auf einem Bergpfad um die Spitzenfluh herum und erreichten nach einer guten Stunde den „Stierenberg“. Alle griffen sofort zu ihren Trinkflaschen. Der kurze Zwischenhalt bot eine prächtige Aussicht auf den Schwarzsee. Gestärkt nahmen wir den kurzen Anstieg zum „Rippetli“ in Angriff. Wir fühlten uns „zwäg“ und wurden uns dort alle rasch einig, auf die vorgesehene abgekürzte Route zu verzichten - ein Entscheid, der dann im Nachhinein wohl nicht für alle ganz richtig war…
Der kurze Anstieg mit anschliessender Traverse dem „Türmli“ entlang verlangte gute Trittsicherheit. Unterwegs beobachteten wir eine Gemskolonie in den Türmli-Flühen. Der Ausblick talwärts in den Breccaschlund hinunter ist einzigartig: Die inzwischen geschützte Urlandschaft ist von Gletschern der letzten Eiszeit geformt und seither nur wenig verändert worden. Nun blieb uns noch, auf einem Bergpfad die kurze, aber anstrengende Geröllhalde zu queren, wobei stellenweise knie- und hüfthohe Brocken zu überwinden waren. Schliesslich wanderten wir unserem Wanderziel, dem „Combi“ (1624) entgegen, wo wir unsere Mittagsrast hielten. Die meisten von uns besuchten noch die nahe gelegene Combihütte: beachtliche Getränkeauswahl zu sehr bescheidenen Preisen.
Nun galt es, 600 Höhenmeter bis zum Schwarzsee hinunter abzutragen: Zuerst auf einem recht brei-ten, sonnigen Fahrweg an mehreren Breccaschlund-Hütten vorbei, wo Wanderer, von Sonnen-schirmen geschützt, zu Tische sassen. Zweimal verliessen wir noch den Fahrweg und folgten teils steilen und steinigen Pfaden durch urwaldähnliche Waldvegetation mit verschiedenen Farnen, Kräutern und Schlingpflanzen, bemoosten Baumstämmen und Felsbrocken. Der lange Abstieg machte uns auch der Sommerhitze wegen zu schaffen: „D’Längi macht Strängi“. Über das letzte, endlich wieder ebene Wegstück dem See entlang, erreichten wir alle, etwas er-schöpft zwar, unseren Ausgangspunkt: die Terrasse des Restaurants „Gypsera“. Nach dem verdienten Schluss-Umtrunk trennten wir uns und traten die individuelle Rückreise an.
Beat Krähenbühl

 

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