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Frühlingswanderung
SAC, Samstag 24. April 2021

Warum in die Ferne schweifen? Das Gute liegt so nah
Astrid Gisler, die Leiterin der Frühlingswanderung, wollte uns eigentlich zu einer Blustwanderung in die Basler-Landschaft einladen. Doch infolge der Coronapandemie sind kurze Reisewege gefragt und so ist eine Wanderung im heimischen Emmental geeigneter.

Um 9:04h besteigen wir in Grosshöchstetten den Zug und fahren nach Hasle-Rüegsau. Dort kann Astrid eine Gruppe von erwartungsvollen, begeisterten SAC-lern begrüssen. Sie teilt uns in 2 Gruppen von je 11 Personen ein. Die Leitung der ersten Wandergruppe übernimmt Astrid und die zweite wird von Robert Meerstetter geführt.

Eine Wanderung von 12.1 km Länge und mit 373m Höhenmetern liegt vor uns. Bei idealem Wetter, sonnig, frühlingshaft und wenig Wind, starten wir. Zuerst wandern wir durch das Dorf Rüegsauschachen. Dann geht es aufwärts zur Siedlung Otzberg und weiter über Schallenberg zu Mannenberg. Die Sicht in Richtung Alpen ist zwar nicht ideal. Aber die Gegend der näheren Umgebung lässt nichts zu wünschen übrig – das typische Emmental – «Warum in die Ferne schweifen? Das Gute liegt so nah».

Den höchsten Punkt unserer Wanderung (855m) erreichen um 11.05h, bei Rachisberg. Dann führt uns der Weg durch ein Waldstück etwas abwärts zur Siedlung Junkholz. Auf dem Rückweg durchqueren wir die Orte Busswil und Winterhalten und an einem Waldrand mit Sicht zur Emme können wir um 12:10h an einem sonnigen Ort unsere Mittagsrast geniessen.

Nach knapp einer Stunde geht es weiter Richtung Oberburg und runter zur Emme, zum tiefsten Punkt (550m) unserer Wanderung. Vogelgezwitscher und das Wasserrauschen der Emme begleiten uns auf dem Weg von Oberburg zurück zum Ausgangspunkt Hasle- Rüegsau.

Um 14:38h fahren wir mit der Bahn zurück nach Grosshöchstetten.

Liebe Astrid, das Sprichwort «Warum in die Ferne schweifen? Das Gute liegt so nah» trifft zu. Es hat sich wahrhaftig gelohnt, dass du dich für das Emmental entschieden hast – aber die Baselbieter-Wanderung würden wir in einem anderen Jahr gerne nachholen. Im Namen von allen Teilnehmenden danke ich dir für die sorgfältige Touren- und Routenwahl und die Leitung der Wanderung. Wir alle haben den wunderschönen Tag genossen.

Markus Sinniger


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