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Auenwanderung
Senioren, Dienstag 13. April 2021

Aus bekannten Gründen musste die geplante und rekognoszierte Wanderung von Freiburg Stadt durch den Galteragraben nach Alterswil verschoben werden. An dieser Stelle führten Ernst Zürcher und René Wälchli durch die Auenlandschaften am Aarelauf zwischen Rubigen und Münsingen.

Auen

Um zwanzig vor zehn startete beim Bahnhof Rubigen die aus 18 Frauen und Männern bestehende Gruppe. Wandernd durch den unteren Dorfteil von Rubigen ging’s zur Hunzigenbrügg und weiter über die neue Fussgänger- und Velobrücke zum Parkplatz der Campagna. Ernst orientierte hier über den in den letzten Jahren renaturierten Aarelauf und die dadurch entstandene, für unser Land bedeutende Auenlandschaft. Auf lauschigen Pfaden am artesischen Brunnen vorbei (ein Brunnen, der durch hochgedrücktes Grundwasser gespiesen wird), wanderten wir durch das naturbelassene Unterholz Richtung Münsingen. Beeindruckend sind die zum Teil recht grossen „Tümpel“ mit glasklarem Grundwasser. Bekannt ist, dass das Aaretal die unermessliche Trinkwasserreserve der Stadt Bern ist.

Stundenrast kurz vor der Schützenfahrbrücke beim Parkbad Münsingen. René führte ab hier die Gruppe den beiden, parallel zum Aarelauf fliessenden Giessen entlang, welche sich durch die Wohnquartiere des unteren Dorfteils von Münsingen schlängeln. Nach der Walki öffnete sich der Blick auf den für unsere Verhältnisse riesigen Landwirtschaftsbetrieb, der noch vor Jahrzehnten von Patienten der Klinik bewirtschaftet wurde. Auf dem Weg zum Mittagsrastplatz bestaunten wir die zurückgeschnittenen Korbweidenköpfe, deren Ruten offenbar noch für die Herstellung von Weidenkörben geschnitten werden.

Mittagsrast am Schwarzenbach über der Hunzigenau. Der Bach ist keine „Grundwassergiesse“ er entspringt am Dorfrand von Gysenstein und schlängelt sich über 4 Kilometer quer durch das Gelände um sich schliesslich in die Aare zu ergiessen.

Die Wanderung führte weiter an der interessanten Mühle Hunziken vorbei, die seinerzeit vom „Mühlipesche“ zum heutigen, speziellen Konzertlokal hochgefahren wurde. Weiter ging‘s der lärmig rauschenden Autobahn und der Aare entlang durch die dritte Au, der Hunzigenau. Der kurze Aufstieg zum Weiler und der Kirche Kleinhöchstetten war leicht zu bewältigen. Marianne Krähenbühl wies uns auf Spezielles dieser romanischen Kirche hin. Die Geschichte schreibt diesem Gotteshaus die Gründung der Reformation von Bern zu. Mehr und sehr umfassend finden sich Informationen im Intrernet.

Abgerundet wurde die ca. 3¼ stündige Wanderung am Bahnhof Rubigen. Ab hier lud Ernst Zürcher mit seiner Frau zum kameradschaftlichen Umtrunk samt Abrechnung zu sich in seinen Garten ein. Wir danken den beiden für den generösen Empfang und Ernst für diese sehr interessante „Exkursion“.
René Wälchli

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