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Bergwanderung Rocher du Midi
G-Tour, Samstag 19. Juni 2021

Kurz nach acht Uhr in der Früh begrüsste Stefan die 8 Tourenteilnehmer auf dem Parkplatz am Punkt 1103 oberhalb von Gérignoz, unweit von Château-d’Oex am Startpunkt der Tagestour auf den Rocher du Midi. Die Fahrt durchs Simmental war nicht ganz trocken, aber verkehrstechnisch optimal verlaufen.

Der Aufstieg zur Bergstation der Winterbahn La Montagnette hatte die ersten Schweisstropfen mobilisiert, war aber ansonsten sehr «blumig» und wurde durch einen Ameisenlehrpfad mit etlichen grossen, kleinen und ganz grossen Ameisenhaufen kurzweilig und interessant.

Aufgrund der Wetter- und Wegverhältnisse hatte Stefan entschieden die Tour umzugestalten und den blau-weissen Weg (T4) zu umgehen. So blieben wir bei der Bergstation auf dem rot-weissen Bergwanderweg und lagerten uns beim Punkt 1619 für die erste Znüni Pause.

Die Wanderung bis Sur le Grin, dann links weg bis Le Daillex bescherte uns einen Abstieg von ca 300 Höhenmeter im Wissen, dass die wiederum bewältigt werden müssen.

Und wirklich, gleich nach Le Daillex ging es knackig durch den Wald bergan. 90% Luftfeuchtigkeit und die steigenden Temperaturen der beginnenden Mittagszeit taten das ihre. Wir tropften alle vor uns hin und waren bemüht die verlorene Flüssigkeit immer wieder nachzufüllen.

Ab dem Col de Base wurde das Klima dank eines Lüftchens wieder etwas freundlicher und wir nahmen den letzten Aufschwung in Angriff, mit der Aussicht auf eine längere Rast auf dem Gipfel, welchen wir um ca 13:20 erreichten.

Apropos Aussicht: Die 4tausender von denen Stefan erzählt hatte, wurden leider von einem undurchdringlichen Saharastaubdunst verborgen. Richtung Nord- Nordost war der Dunst zum Glück etwas weniger dicht, so dass wir nicht auf alle Rundsicht verzichten mussten. Zudem hat uns die üppige Bergflora reichlich für die fehlende Fernsicht entschädigt.

Ca 1.5 Stunden Abstieg schlossen den Kreis der Wanderung rund um dem Rocher du Midi und nach dem obligaten Trunk- und Abrechnungs-Stopp im Alpenrösli in Schönried nahmen wir die letzte Wegstrecke unter die Räder.

Ein herzliches Dankeschön an Stefan, der uns einmal mehr in ein prächtiges Gebiet geführt hat, das vielen unbekannt war.
Paul Moser

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