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Klettern und Wandern am Hasliberg
G-Tour, Sonntag 06. Juni 2021

( LK 1209 + 1210)

Die heutige Tour erforderte von Timmy, Robert und Astrid organisatorische Beweglichkeit und einen zusätzlichen Rekognoszierungaufwand. Im Jahresprogramm war eine Kombi-Tour aufs Stockhorn angesagt. Später Schnee machte ihnen einen Strich durch die Rechnung, und die unsichere Wetterprognose tat ein Übriges. Die Verschiebung auf Sonntag, und eine Tour einige Hundert Höhenmeter tiefer waren unvermeidlich. Dadurch entfiel auch die geplante Einführung in die grundlegende Kletter- und Sicherungstechnik für alle Teilnehmenden.

Nun zum heutigen Tag. Kurz nach neun Uhr trafen sich 4 Frauen und 10 Männer auf dem Parkplatz beim Tipidorf“ Pkt. 758 an der Brünig-Verbindungsstrasse gegen Meiringen. Nach der Begrüssung durch Robert, und nach kurzem Einlaufen trennten sich die drei Kletterer vom Gros der Wanderer.

Hier schon vorweg das Resümee des Kletterns, verfasst von Eva : Nach einer kurzen gemeinsamen Strecke liess die Wandergruppe Timmy, Beat und mich am Klettergarten Beretli zurück. Aufgrund der etwas wolkig-wechselhaften Wettervorhersage waren wir auf kühles Ausharren vorbereitet, wurden jedoch von sommerlich warmen Temperaturen und Sonne verwöhnt. Timmy ging individuell auf uns ein und erklärte verständlich, wie wir unsere Fähigkeiten verbessern können. Mit guten Übungen, Aufgaben und Tipps konnten wir das Vertrauen in den Halt der Kletterfinken aufbauen und unserem Können entsprechend einige Ein-Seillängen im schönen Klettergarten geniessen. Sich zu überwinden und für herausfordernde Stellen eine Lösung zu finden – es lohnt sich und die Freude oben an der Route die Aussicht zu geniessen ist umso grösser. Statt dem kühlen Ausharren verflog die Zeit und die Wandergruppe war schon kurz nach dem Zmittag wieder in Sicht. Ganz herzlichen Dank an Timmy für das kompetente Coaching an diesem kurzweiligen und lehrreichen Tag.
Eva Keller

Nicht unerwähnt soll der Umstand bleiben, dass Eva ihre kleine Gruppe mit frischem Kaffee ab Benzinkocher und mit Süssem verwöhnte! Achtung Eva - sollte das zur Regel werden, könnte es gut sein, dass sich zukünftig einige mehr zur Klettergruppe gesellen könnten!

Zurück zu den 11 Wanderern, die unter Führung von Robert den locker bewaldeten Berghang emporstrebten. Risikobewusst überquerten wir schon bald bei der Brunnefluh das Zahnradgeleise der Brünigbahn. Der weitere Weg führte uns durch die Häuser des Weilers Hasliberg Hohfluh. Nach einer Trinkpause ging‘s über Nesselboden und Schlosshubel dem höchsten Punkt der Tour entgegen. Wenn sich der Wald hie und da lichtete, verwöhnte uns die Sonne nicht nur; nein - sie war auch recht schweisstreibend!

Nach zweieinhalb Stunden Aufstieg durch üppige Vegetation erreichten wir einen idyllischen Rastplatz, direkt über der Tschorrenflue, auf rund 1300 m.ü.M. Der Blick über die senkrechten Felsen 700 m nach unten ins Tal ist eindrücklich. Die Mittagspause konnten wir hier - in gebührendem Corona-Abstand – an mehreren Holztischen geniessen, die dort zu einem gut erhaltenen, unbewohnten Berghaus gehören.

Nach dem halbstündigen Halt übernahm Astrid mit klaren Anweisungen die Führung. Wir freuen uns, dass sie schon bald die letzten Hürden ihrer Ausbildung zur Wanderleiterin hinter sich haben wird!

Die Route führte nun am Gällistein vorbei, durch wenig berührte Waldpartien abwärts, zum Aussichtspunkt Bsangtenfluh und dann auf der Höhe Lämmlisbodenegg wieder in den Pfad vom morgendlichen Aufstieg.

An der steilen Beretli-Wand trafen wir auf unsere Kletterer und konnten aus der Froschperspektive noch kurz die Kletterkünste von Beat bestaunen. Es folgte der gemeinsame Rückmarsch zu den Autos und die Fahrt zum Bahnhof Meiringen.
In weiser Voraussicht hatten unsere Organisatoren im Garten des Hotels Victoria genügend Plätze reserviert. Versorgt mit ersehnter Tranksame konnten wir den gelungenen Tag gebührend ausklingen lassen. Ein herzlicher Dank geht an Astrid, Robert und Timmy, die uns zu dieser sehr lohnenswerten, knapp 5-stündigen Rundtour verholfen haben!
Peter Freiburghaus


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