Logo Home SAC JS SF
2021:JanuarFebruarMärzAprilMaiJuniJuliAugustSeptemberOktoberNovemberDezemberArchiv:Fotos + BerichteDeine Fotos übermitteln:Foto-Upload

Wanderung Grenchenberg
G-Tour, Samstag 22. Mai 2021

Trotz Verschiebung um eine Woche treffen sich um 7.15 Uhr 13 Wanderlustige auf dem Viehmarktplatz. Mit vier Autos geht’s wie auf einer Sternfahrt Richtung Bestimmungsort nach dem Motto: Viele Wege führen auf den Unteren Grenchenberg. Kurz vor dem Ziel piepst es bei unserem Auto ( 4 Grad Aussentemperatur). Bei den einen kommt sicher der Gedanke auf: Habe ich da wohl warm genug, denn Kappe und Handschuhe sind nicht im Rucksack, so anfangs Sommer! Alle Autos sind eingetroffen, zwei weitere SAC-ler gesellen sich noch dazu, so dass wir nun zu fünfzehnt starten können. Zuerst noch die Wahl des Tourenberichtschreibers, die ohne Gegenstimme auf mich fiel. Danke für das grosse Vertrauen.

Peter übernimmt das Kommando und führt uns direkt auf die Bergrestaurant-Terrasse, offeriert uns ein Getränk und ein Stück frischen Zopf. Herzlichen Dank für die schöne Geste. Nun aber zum Wandern. In angenehmem Tempo geht’s über Bettlachberg – Höchschwand unter der Wandfluh entlang Richtung oberes Brüggli. Das Wägli ist sehr nass und glitschig. Einige versuchen abseits den eigenen Weg zu finden, doch nach kurzer Zeit merken alle, dass so oder so Schuhe und Hosen sich nach der Wanderung einer Wäsche unterziehen müssen. Nun ein kurzer, heftiger Aufstieg auf die Küferegg (1309 m), danach Richtung Osten auf die Stallflue (1409 m). Um 11.30 Uhr ist Mittagessen angesagt. Alle versuchen, ein möglichst windgeschütztes Plätzli zu finden, denn es geht zeitweise ein zügiger, kalter Wind. Während dem Essen verfolgen wir das Schauspiel der Wolken, das Trillern der Lerchen (ev. auch Alpenbrunellen) und geniessen die Weitsicht, die leider Richtung Alpen, dem Versprechen nach der Ausschreibung der Tour, nur teils entspricht. Aber alles ok. Gestärkt und ausgeruht machen wir uns auf den Rückweg über die Höhenzüge des Grenchenbergs Richtung Ausgangspunkt. Dieser Abschnitt ist sehr abwechslungsreich. Auf der einen Seite die steil abfallende Wandfluh, auf der anderen Seite Bärlauchfelder, typische Juraweiden mit Tannen gespickt, umgeben von schönen intakten Trockenmauern und einigen Frühlingsblumen wie Krokusse, Schlüsselblumen, kleinen Enzianen etc. Wer ein geübtes Auge für Pilze hat, findet sogar Morcheln mitten auf der Weide. Kurz nach dem Aengloch noch einmal ein Blick zurück in die Wandfluh, bevor es dem Skilift entlang zum Endpunkt unserer Wanderung geht.

Ruedi offeriert allen Teilnehmern noch ein Getränk auf der Bergrestaurant-Terrasse anlässlich seines 62. Geburtstages, den er kurz zuvor feiern durfte, wofür wir ihm nochmals bestens danken.

Ein grosser Dank geht an unseren Neu-Tourenleiter Peter Straumann für die perfekt vorbereitete und geführte Tour. Ich freue mich auf die nächste Tour mit Dir.
Res Schär


© SAC Sektion Grosshöchstetten 1999 - 2021: 22 Jahre!